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Werkzeug

PC-Check-Tool

Ein kleines Windows-Programm, das ausliest was in deinem Rechner steckt, und dir hier zeigt wie du dastehst. Ohne Installation, ohne Eingriff ins System.

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Windows warnt beim ersten Start vor einem „unbekannten Herausgeber“, und manche Virenscanner melden sich ebenfalls. Beides liegt an der fehlenden Signatur und nicht am Programm. Warum das so ist.

Das kommt dabei heraus

Damit du vorher weißt, worauf du dich einlässt: Das hier ist die echte Ausgabe eines Laufs, ungekürzt und nicht nachbearbeitet. Oben steht, was gefunden wurde, darunter die Befunde, jeder mit einem Satz dazu, was zu tun ist.

Bildschirmfoto der Programmausgabe: eine Tabelle mit Prozessor, Grafikkarte, Arbeitsspeicher und Laufwerk, darunter zwei Befunde. Der erste meldet, dass der Arbeitsspeicher mit 2133 statt 3200 MT/s läuft und rund 50 Prozent mehr Bandbreite möglich wären, der zweite, dass verschiedene Speicherriegel gemischt sind.
Echter Lauf vom 28.08.2026 auf dem Entwicklungsrechner. In diesem Fall lief der Arbeitsspeicher mit 2133 statt 3200 MT/s, weil das Speicherprofil im BIOS nie eingeschaltet wurde. Zwei Minuten Arbeit, null Euro, rund 50 Prozent mehr Speicherbandbreite. Genau solche Fälle sucht das Programm.

Wo steht dein Rechner?

Seit der Fassung mit Lastmessung schreibt das Programm mit, wie viel Takt dein Prozessor unter zwei Minuten Dauerlast hält. Diese Zahl sagt mehr über deine Kühlung aus als jede Punktzahl über deine Hardware: Ein Rechner für 600 Euro kann dort vor einem für 4.000 stehen.

Zur Rangliste. Sie füllt sich gerade erst, denn eingetragen wird nur, was gemessen wurde. Dein Rechner kann einer der ersten sein.

Wonach es sucht

Neun Prüfungen, alle aus Werten, die Windows ohnehin führt. Was nicht zutrifft, wird gar nicht erst erwähnt: Ein Rechner ohne Befund bekommt eine leere Liste und keine erfundene Empfehlung.

Arbeitsspeicher

  • läuft unter seiner Sollgeschwindigkeit, weil XMP oder EXPO nie eingeschaltet wurde
  • nur ein Riegel verbaut, der zweite Kanal liegt brach
  • alle Riegel stecken im selben Kanal
  • verschiedene Riegel gemischt

Laufwerke

  • Magnetfestplatte verbaut, auf der vermutlich Spiele liegen
  • SSD hängt am SATA-Anschluss, obwohl ein NVMe-Steckplatz frei wäre
  • Windows-Laufwerk ist fast voll

Rest vom System

  • mehrere Schutzprogramme gleichzeitig registriert
  • Netzwerk läuft unter Gigabit

Auf einem Notebook fallen zwei Ratschläge weg, denen dort oft niemand folgen kann: Bei verlötetem Speicher lässt sich weder ein Riegel ergänzen noch umstecken. Statt der Empfehlung steht dann der Hinweis, vor dem Kauf nachzusehen, ob überhaupt ein Steckplatz frei ist.

Wie es funktioniert

Kein Installationsprogramm, keine Einrichtung, kein Konto. Du lädst eine einzelne Datei herunter, startest sie per Doppelklick, und danach kannst du sie einfach löschen. Sie hinterlässt nichts auf deinem Rechner.

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    AuslesenDas Programm fragt Windows, welcher Prozessor, welche Grafikkarte, wie viel Arbeitsspeicher und welche Laufwerke verbaut sind. Das ist dieselbe Auskunft, die dir auch der Geräte-Manager oder das Systeminfo-Fenster von Windows zeigt.
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    Anzeigen, auf deinem RechnerDas Ergebnis erscheint zuerst nur bei dir, in einem normalen Browser-Fenster. Du siehst dabei auch die Rohdaten, also exakt das, was übertragen würde. Bis hierhin war das Programm nicht ein einziges Mal im Internet.
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    Du entscheidestZwei getrennte Häkchen, beide leer. Das erste brauchst du, wenn du dein Ergebnis hier auf der Seite sehen willst. Das zweite ist freiwillig und betrifft die anonyme Statistik (siehe unten). Ohne Klick passiert nichts, du kannst das Fenster einfach schließen.
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    Ergebnis auf BenchMeisterErst jetzt wird einmal etwas gesendet. Dein Browser öffnet deine Ergebnisseite: dein Score, wo du gegenüber starken Komplettsystemen stehst, und wo sich Aufrüsten am ehesten lohnt. Auf dieser Seite stehen auch Kauflinks, an denen wir mitverdienen. Sie sind als Werbung gekennzeichnet, und welche Bauteile empfohlen werden, entscheidet die Rangliste, nicht die Provision.

Was wir auslesen, und was ausdrücklich nicht

Diese Liste ist abschließend. Sie steht nicht nur hier, sondern auch im Programm selbst und im Quelltext, den du nachlesen kannst (siehe unten).

Wird ausgelesen
  • Prozessor-Modell, Kerne und Threads
  • Grafikkarten-Modell und Speicher
  • Arbeitsspeicher: Größe und Takt
  • Laufwerk: SSD oder HDD, Größe
  • Bildschirm-Auflösung
Wird nicht ausgelesen
  • Seriennummern von Festplatte oder Mainboard
  • MAC-Adresse oder BIOS-Kennung
  • Windows-Benutzername, Rechnername
  • Installierte Programme oder Dateien
  • Alles, woran man dich wiedererkennen könnte

Aus einem hochgeladenen Ergebnis lässt sich weder eine Person noch ein bestimmter Rechner wiedererkennen. Es steht dort, dass irgendwer irgendwo einen Ryzen 7 mit einer RTX 4070 hat, sonst nichts.

Warum wir das anders machen als UserBenchmark

Es gibt bereits Programme, die das ähnlich versprechen. Das bekannteste ist UserBenchmark, und es ist genau der Grund, warum viele solche Tools inzwischen grundsätzlich misstrauisch betrachten. Drei Unterschiede sind uns dabei wichtig:

Kein Eingriff in dein SystemSolche Programme lasten zum Messen gern die Hardware voll aus, greifen tief ins System und richten sich teilweise dauerhaft ein. Unseres liest nur ab, was Windows ohnehin über die verbaute Hardware weiß. Keine Belastungstests, keine Administratorrechte, kein Autostart, kein Dienst im Hintergrund, keine Einträge in der Registry. Nach dem Schließen ist es weg. Gelesen wird ein einziger Registry-Wert, die Größe des Grafikspeichers, weil Windows sie sonst falsch angibt. Angelegt oder geändert wird dort nichts.
Offene Bewertung statt BlackboxDer bekannteste Vorwurf gegen UserBenchmark ist die Gewichtung: Mehrkernleistung zählt dort kaum, was bestimmte Hersteller bevorzugt, und die Formel liegt nicht offen. Unsere Wertung zeigt jeden Rechenschritt an und lässt dich die Gewichtung zwischen Gaming und Arbeitslast selbst verschieben. Verschiebst du sie, kippt die Rangfolge, und du siehst warum.
Nichts passiert ohne deinen KlickDu siehst dein Ergebnis vollständig, bevor irgendetwas gesendet wird, inklusive der Rohdaten. Vor deiner Zustimmung baut das Programm keine einzige Verbindung ins Internet auf. Das kannst du mit einer Firewall selbst nachprüfen, und wir würden uns freuen, wenn du das tust.
Der Quelltext ist offenBei einem Programm, das man sich auf den eigenen Rechner lädt, ist „vertrau uns“ kein gutes Argument. Deshalb liegt der komplette Quelltext offen: github.com/Dominic-Lutz85/benchmeister-pc-check. Du kannst dort nicht nur nachlesen, was das Programm tut, sondern es mit einem Befehl selbst bauen, statt unserer fertigen Datei zu vertrauen. Die Website selbst bleibt privat, das Programm, das bei dir läuft, ist offen.

Warum diese Daten für die Technik-Branche wertvoll sind

Das zweite, freiwillige Häkchen erlaubt uns, deine anonymen Angaben in eine Gesamtstatistik einfließen zu lassen, die wir an Hersteller und Händler weitergeben können. Damit finanzieren wir BenchMeister mit. Das sagen wir offen, statt es zu verstecken, und hier ist der Grund, warum diese Zahlen tatsächlich gebraucht werden:

Hersteller entwickeln Grafikkarten, Prozessoren und Spiele für Rechner, die sie selbst nie zu sehen bekommen. Aus Verkaufszahlen allein lässt sich nicht ablesen, was in den Gehäusen tatsächlich zusammen verbaut ist: welche Grafikkarte neben welchem Prozessor steckt, wie viel Arbeitsspeicher inzwischen normal ist, auf welcher Auflösung wirklich gespielt wird, oder wie lange Leute ihre Hardware behalten, bevor sie aufrüsten.

Genau diese Kombinationen entscheiden aber über echte Produktentscheidungen: ob die nächste Grafikkarten-Generation mit 8 oder 12 GB Speicher sinnvoll ist, ob sich ein Spiel auf Mittelklasse-Hardware überhaupt gut spielen lässt, oder welches Netzteil zu welchem Aufbau passt. Deshalb betreibt auch Valve seit Jahren die Steam-Hardware-Umfrage, deren Ergebnisse quer durch die Branche als Planungsgrundlage dienen. Es gibt schlicht keine bessere Quelle als die Rechner, die wirklich benutzt werden.

Unser Anspruch dabei: Diese Statistik entsteht nur aus Angaben von Menschen, die das ausdrücklich erlaubt haben, sie enthält nichts, worüber sich jemand wiedererkennen ließe, und wer nur seinen eigenen Score sehen will, muss dem nie zustimmen. Das Häkchen ist getrennt und bleibt leer, bis du es selbst setzt.

Ehrlicher Zwischenstand: Aktuell gibt es noch keine Vereinbarung mit einem Hersteller oder Händler, es wird also noch nichts weitergegeben. Wir fragen die Erlaubnis von Anfang an sauber getrennt ab, damit später nichts nachträglich umgestellt werden muss. Sobald es konkrete Empfänger gibt, steht das in der Datenschutzerklärung, bevor etwas passiert.

Download

Für Windows, keine Installation nötig
Herunterladen, 9 MB

Eine einzelne Datei, sonst nichts. Nach dem Doppelklick kannst du sie einfach wieder löschen. Der komplette Quelltext liegt offen, du kannst das Programm mit einem Befehl auch selbst bauen, statt unserer Datei zu vertrauen.

Kein Windows zur Hand oder keine Lust auf fremde Programme? Die Flaschenhals-Rechner liefert dasselbe Ergebnis, wenn du deine Bauteile von Hand auswählst.

Ein Hinweis vorab, damit es dich nicht überrascht: Windows wird beim ersten Start vermutlich eine Warnung mit „Unbekannter Herausgeber“ anzeigen. Über „Weitere Informationen“ und „Trotzdem ausführen“ lässt sich das Programm starten. Auch manche Virenscanner melden sich bei unbekannten Programmen, ohne dass etwas gefunden wurde.

Der Grund ist nicht nur der Preis eines Zertifikats. Seit März 2024 nimmt auch ein bezahltes Zertifikat die Warnung nicht mehr sofort weg: Der gute Ruf einer Datei entsteht bei Microsoft aus echten Downloads, und jede neue Fassung fängt dabei wieder bei null an. Bei einem Programm, das sich fast wöchentlich ändert, würde das kaum etwas bringen.

Deshalb steckt der Aufwand hier woanders: Der Quelltext ist offen, der Bau ist reproduzierbar, und zu jeder Fassung steht die Prüfsumme dabei. Wer misstrauisch ist, kann selbst nachrechnen, dass die heruntergeladene Datei genau die ist, die aus diesem Quelltext entsteht. Das kann man bei einer signierten Datei einer Firma nicht.

Und wenn du das Programm nicht starten willst

Völlig in Ordnung, und eine gesunde Haltung gegenüber fremden ausführbaren Dateien. Die Flaschenhals-Rechner liefert dir dieselbe Auswertung, wenn du deine Bauteile von Hand auswählst. Das Programm nimmt dir nur das Nachschauen ab, es kann nichts, was die Seite nicht auch kann.

Vorher und nachher vergleichen

Wenn du etwas an deinem Rechner änderst, kannst du zweimal scannen und beide Ergebnisse nebeneinanderlegen. Die Vergleichsseite zeigt dir, was sich geändert hat, zum Beispiel nachdem du das Speicherprofil im BIOS eingeschaltet oder einen zweiten Riegel eingebaut hast.

Zwei Ergebnisse vergleichen

Die Funde selbst beheben

Du brauchst das Programm nicht, um etwas zu ändern. Zu drei Funden, die sich in Minuten beheben lassen, haben wir Anleitungen geschrieben, jeweils mit dem Teil, den andere weglassen: was es wirklich bringt und was schiefgehen kann.